Social Entrepreneurship oder die Frage nach dem Sinn
"A Global Dialog for Inspiration." So lautet die Vision des Waldzell-Meetings. Ziel ist es, einen globalen Dialog herbeizuführen, der Veränderungen schafft. Anders ausgedrückt: wenn der Dalai Lama, Frank Gehry, Paulo Coelho u.a. diskutieren, dann ist das sehr inspirierend und bringt - hoffentlich - die Teilnehmenden weiter. Aber da darf man sich fasst sicher sein.
Der österreichische Marketing Club konnte Andreas Salcher, Mitbegründer des Waldzell-Instituts, vergangene Woche für sich als Vortragenden gewinnen. Herr Salcher sprach von der ?Professionalisierung des Guten? und über Inspiration, die jeder Unternehmer brauche, um nachhaltig und sinnvoll (auch für seine Mitarbeiter) zu agieren.
Was Trendbüro & Co. "Karma Kapitalismus" nennen, bezeichnen andere auch als "Social Entrepreneurship." An der Harvard University zeigt sich, dass rund vier Mal so viele Studenten sich in sozial verantwortlich agierenden Unternehmungen und Clubs engagieren als noch vor zehn Jahren. Das belegt, was wir schon wußten: nachhaltiges Handeln motiviert (und steigert den Aktienkurs)!

Stift Melk, Ort des Waldzell-Meetings 2007
Foto (c) Walter Hochauer
Mit dem Waldzell-Insitut wurde 2003 eine Plattform aus der Taufe gehoben, die innheralb kürzester Zeit internationale Beachtung erreicht hat. Oftmals in eine esoterische Ecke gedrängt, hat es sich dennoch durchgesetzt: über nicht-technologische, nicht immer belegbare Themen nachzudenken, den persönlichen Horizont zu erweitern. Und vor allem: die Sinnfrage stellen. Wer nach kreativen Denkansätzen sucht, ist hier richtig. Wer sich noch nicht angemeldet hat, den wird man vermutlich auf das kommende Jahr vertrösten müssen.

